Herbert und Mara erklären Wirtschaft

Herbert und Mara erklären Wirtschaft in drei Staffeln. Alles, was Ihnen Wohlstand bringt, macht Sie zugleich erpressbar. Die Regeln, die für alle gelten, hat immer irgendjemand geschrieben. Und die Selbstverständlichkeiten, auf die sich der Westen ein halbes Jahrhundert verlassen hat, laufen gerade ab.

Staffel 1: Ökonomie der Widersprüche — Wie Märkte, Institutionen und Macht unsere Welt formen. Das Fundament: Warum Wirtschaft kein Gleichgewicht ist, sondern ein Spannungsfeld, das man lesen lernen kann.

Staffel 2: Nach dem Konsens — Vom Ende einer globalen Selbstverständlichkeit. Die Diagnose der Gegenwart: warum die stillen Übereinkünfte eines halben Jahrhunderts überall zugleich aufbrechen — und was zum Vorschein kommt, wenn das Wasser fällt.

Staffel 3: Wie Europa funktioniert — Eine Union, die nicht fertig werden darf. Die Antwort im Konkreten: ein politischer Raum, der seine Widersprüche nicht auflöst, sondern dauerhaft aushält — und gerade darum trägt.

Drei Staffeln, drei Zugänge, ein Gedanke: Ökonomie der Widersprüche, Nach dem Konsens, Wie Europa funktioniert. Egal, welcher Fall auf dem Tisch liegt — ein Paket aus der Bretagne, ein Schiff, das nicht mehr durch Suez fährt, eine Währung, die zur Waffe wird —, jede Folge blickt durch dieselben drei Linsen:

Der Markt. Er schafft Wohlstand und Abhängigkeit in einem. Dieselbe Logik, die einem die ganze Welt öffnet, schließt sich um einen anderen. Das ist kein Defekt — das ist die Funktionsweise.

Die Institutionen. Provisionen, Gebühren, Rankings, Fristen — die unsichtbaren Regeln, die festlegen, wer mitspielt und zu welchem Preis. Märkte sind keine technischen Mechanismen, sondern soziale Ordnungen.

Die Macht. Denn die Regeln fallen nicht vom Himmel; jemand schreibt sie. Wer den Zugang kontrolliert, kontrolliert die Verteilung der Erträge. Und diese Ungleichheit ist meist die eigentliche Pointe.

Märkte · Institutionen · Macht — drei Linsen auf eine Welt, die ihre eigenen Voraussetzungen verändert. Im Übergang.

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